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1976 wurde die Planstadt Almere auf dem Flevopolder gegründet. Almere-Stadt wurde ab1979 rasterförmig angelegt. Die Trennung der Verkehrswege und die sich weitläufig ausbreitenden Einfamilienhaussiedlungen verhinderten die Entstehung urbaner Stadträume. Die am stärksten wachsende Stadt der Niederlande mit derzeit 165.000 Einwohner wird in den nächsten Jahren andere Städte in der Randstad überholen. So muss auch das Stadtzentrum den neuen Bedürfnissen angepasst werden. Nach Entwürfen von OMA wird der gesamte Innenstadtbereich von einer zweiten Ebene durchzogen und mit einer Vielzahl neuer Gebäude nachverdichtet. Für die Realisierung wurden neben holländischen Architekturbüros auch bekannte internationale Architekten wie beispielsweise SANAA, Chistian de Portzamparc, Gigon Guyer und David Chipperfield beauftragt.
Almere bietet seit seiner Gründung immer wieder auch Raum für architektonische Experimente. Die Bauaustellungen "De Fantasie" und "De Realiteit" in den achtziger Jahren hatten einen kleinen Rahmen sowie noch einen quasi-temporären Charakter. Mit der Siedlung Filmwijk wurde 1992 ein stadtnahes Gebiet mit verschiedenen Haustypen geschaffen. Anlässlich der 25 Jahr-Feier von Almere entstand 2001 in Almere Buiten eine weitere experimentelle Vinex- Wohnsiedlung, bei der den privaten Bauherren bei der Form ihres späteren Hauses -für die Niederlande untypisch- ein gewisses Mitspracherecht erhielten
www.Almere.nl (nl, en)
William Alsop, de Architecten Cie, Benthem Crouwel, David Chipperfield, Claus en Kaan, Cees Dam, DS landschapsarchitecten, Gigon Guyer, Van Greiner en Van Goor Architecten, Herman Hertzberger, Koers Zeinstra Van Gelderen, Teun Koolhaas, Mecanoo, OMA Rem Koolhaas, Christian de Portzamparc, Marlies Rohmer, Van Sambeek en van Veen, SANAA Kazuyo Sejima, UN Studio Van Berkel & Bos, Atelier Zeinstra van der Pol
© ArchEX
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