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Amsterdam-Nord Gegenüber vom Hauptbahnhof auf der anderen Flußseite beginnt der Nord-Holland-Kanal, der vor dem Bau des Nordseekanals die Verbindung zum IJsselmeer und der Nordsee war. Trotz der guten Anbindung an die Amsterdamer Innenstadt hat die geografische Barriere des IJ-Flusses bis heute dafür gesorgt, dass Amsterdam Nord in gewissem Sinne ein Schattendasein führt. Große Teile von Amsterdam Nord sind auf Grundlage des Allgemeinen Erweiterungsplans von 1935 entstanden. Erwähnenswert ist auch die Gartenstadt Oostzaan von B.T. Boeyinga, eine Siedlung von 1300 Notwohnungen aus den Jahren 1922-1924 mit hölzernen Torgebäuden. In den achtziger Jahren wurde auch in Nord begonnen, freiwerdende Hafen- und Werftgelände neu zu beplanen. OMA entwarf für den IJplein ein städtebauliches Konzept für Stadt-villen und Riegelbauten.

In den kommenden Jahren wird das gesamte Nordufer des IJ sein Gesicht verändern. Das Shell-gelände mit beispielhaften Gebäuden aus den sechziger Jahren und dem Shell-Hochhaus als städtischem Orientierungspunkt wird einer neuen Nutzung zugeführt. Entlang des Nord-Holland-Kanals entsteht ein neues Zentrum nach Plänen des Architekten Teun Koolhaas. Die neue Metro-linie Noord-Zuidlijn schafft eine zusätzliche schnelle Verbindung mit dem Amsterdamer Zentrum. Bereits heute zeugen einzelne sehenswerte Architekturprojekte von der stattfindenden Verände-rung.

de Architecten Cie, de Architectengroep, Bjarne Mastenbroek, Benthem Crouwel, Bosch & Haslett, Claus en Kaan, OMA Rem Koolhaas, Jan Marlies Rohmer, Atelier Zeinstra van der Pol, M. Zwarts

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