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DRESDEN ist eine Stadt der Kontraste. Im 18. Jahrhundert unter August dem Starken aufgeblüht zur Barockresidenz an der Elbe wurde das ganze Zentrum in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges komplett zerstört. Anschließend wurde die Stadt nach der Ideologie des sozialistischen Städtebaus wieder aufgebaut. Auch der Fall der DDR brachte wieder eine grundlegende Neugestaltung großer Teile der Stadt mit sich. All diese Zeitabschnitte haben deutlich sichtbar ihre Spuren hinterlassen.
Die Stadt scheint immer noch nach einen klaren Identität zu suchen, derweil die besondere Qualität Dresdens gerade ihre Vielschichtigkeit ist. In den letzten Jahren steht die Rekonstruktion der historischen Gebäude entlang des Flusses für viele Menschen im Mittelpunkt. Die Frauenkirche mit ihrer hohen Kuppel hat hier nachhaltig zur Bekanntheit Dresdens beigetragen. Einen Steinwurf entfernt wird die Plattenbau-Magistrale der Innenstadt mit zeitgenössischer Geschäfts- und Ladenarchitektur nachverdichtet, und damit räumlich neu definiert. Neben dem alten Robotron-Gelände (dem 'Silicon Valley' der DDR) befindet sich mitten in der Stadt eine Autofabrik: als Zeichen dafür, daß die Automobilindustrie mittlerweile nicht mehr sofort mit Umweltbelastung assoziiert wird, sondern daß das geliebte Auto einen festen Platz erobert hat in unserem täglichen Leben.
Architektur von u.a. Behnisch, Foster + Partner, Henn Architekten, Peter Kulka, Meyer Bassin, Gerkan Marg und Partner, Ortner + Ortner, Storch + Ehlers und viele andere
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