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GRAUBÜNDEN Schweizer Architektur steht nicht nur in den Städten immer auch in Beziehung zum bestehenden Kontext. Diese Haltung wird auch deutlich spürbar wenn man sich in die Schweizer Berge begibt. In der ursprünglichen und durch den Mensch kultivierten Berglandschaft von Graubündens weist die Dorfsarchitektur eine Jahrhunderte alte Tradition handwerklichen Könnens auf.
Architekten reagieren auf die Gegebenheiten mit zurückhaltenden und gleichzeitig kräftigen zeitgemäßen Interpretationen, die sich sowohl an die alten ländlichen Baustile anlehnen als auch Materialien und Farben der omnipräsenten, beeindruckenden Landschaft verwenden.
In Graubünden gibt es vor allem zwei Architekten die der lokalen Architektur einen neue Impulse gegeben haben. Peter Zumthor hat mit seinem Thermalbad in Vals ein Gebäude entworfen, das die Schönheit der Umgebung übersetzt in eine ebenso schöne und erhebene Architektur. Das in dem Thermalbad allgegenwertige contemplative Moment ist auch wiederzufinden in der kleinen Kapelle St. Benedikt, einem anderen Entwurf von Zumthor. Auch Valerio Olgiati ist ein Architekt, der, tief verwurzelt in der lokalen Kultur, eine Anzahl besonderer Gebäude realisiert hat in Graubünden. Seine Architektur zelebriert den 'Genius Loci', sowohl was die Materialwahl angeht, als auch die Einbeziehung der Landschaft in seine Gebäude.
Architektur von u.a. Domenig Architekten, Christian Kerez, Bjarne Mastenbroek, Rene Meierdorfer, Valerio Olgiati, Peter Zumthor
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